Nicht stehen bleiben: Fachgespräch lotet Potenzial für Bayerns Startup-Landschaft aus
4.27.2026
Bayerns Startup-Szene zusammenzubringen, insbesondere Akteure, die sonst nicht miteinander im Austausch stehen – das war das Ziel des „Fachgesprächs Startup-Strategie“, das auf Initiative von Stephanie Schuhknecht, Abgeordnete der Grünen im Bayerischen Landtag, stattfand. Bereits zum dritten Mal lud die Ausschussvorsitzende des Wirtschaftsausschusses Gründerzentren und weitere Vertreter*innen des bayerischen Startup-Ökosystems ein, um über Herausforderungen und Potenziale für Startups zu diskutieren und Ansätze für eine bessere Landespolitik zu entwickeln.
„Die Startup-Landschaft in Bayern ist, wie auch der aktuelle Startup-Monitor zeigt, gut aufgestellt“, betonte Stephanie Schuhknecht. „Doch wir können uns nicht auf diesem Status ausruhen. Im Austausch wurde deutlich, dass es an vielen Stellen noch hakt: Wenn Gründerzentren statt ihrer eigentlichen Arbeit mit Bürokratie kämpfen und es immer noch keine funktionierende Plattform gibt, auf der Gründer*innen schnell, unkompliziert und zentral Förderanträge stellen können, dann ist klar: Hier muss die Staatsregierung nachbessern.“
Ein zentrales Thema des Fachgesprächs waren Herausforderungen bei der Vernetzung im bayernweiten Ökosystem. „Wir müssen noch mehr miteinander arbeiten und die Synergien sowie Vernetzungschancen zwischen Startups und etablierten Unternehmen im ganzen Land nutzen“, ergänzte Stefan Schimpfle vom Digitalen Gründerzentrum Schwaben. „Der Austausch zeigt das enorme Potenzial auf. Wir brauchen eine bessere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Gründerzentren, Investor*innen und der Politik. Nur so können wir Synergien schaffen und Bayern als führenden Startup-Standort etablieren.“
Das Fachgespräch, das Schuhknecht seit drei Jahren veranstaltet, hat sich als wichtige Plattform für den Dialog zwischen Politik und Startup-Szene etabliert. Die Abgeordnete kündigte an, den Austausch weiterzuführen: „Es ist mir ein zentrales Anliegen, dass die Stimmen der Gründer*innen in der Landespolitik Gehör finden. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für Startups in Bayern zu verbessern.“