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Geplante Zugstreichungen zwischen Augsburg und München in Teilen zurückgenommen – Schuhknecht: „Unser Einsatz hat sich gelohnt“

10.12.2026

Augsburg & Schwaben
Pressemitteilung

Gute Nachricht für Pendlerinnen und Pendler aus Augsburg und der Region: Die geplanten Zugstreichungen zwischen Augsburg und München werden weitgehend zurückgenommen.

Die Augsburger Landtagsabgeordneten Stephanie Schuhknecht und Cemal Bozoğlu hatten sich gemeinsam mit ihren Abgeordnetenkolleginnen und -kollegen aus den betroffenen Regionen seit Wochen gegen die Pläne gestemmt. Gestützt wurde das Engagement für den regionalen Zugverkehr durch eine Petition, die über 3500 Unterzeichner fand.

Ab 2028 sollten täglich zwölf Regionalzüge zwischen Augsburg und München wegfallen. Zu den Stoßzeiten wären statt drei bis vier nur noch zwei Züge pro Stunde gefahren. Den Platz auf den Gleisen sollten 19 zusätzliche Fernzüge bekommen. Dort gilt das Deutschlandticket nicht.

Für viele Pendlerinnen und Pendler aus Augsburg wäre das eine deutliche Verschlechterung gewesen. Weniger Regionalzüge hätten vollere Züge, weniger Flexibilität und längere Wartezeiten bedeutet.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für die vielen Menschen, die jeden Tag zwischen Augsburg und München pendeln. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass das heutige Angebot auch in Zukunft erhalten bleibt. Dafür haben wir uns gemeinsam eingesetzt – und dieser Einsatz hat sich gelohnt“, sagt Stephanie Schuhknecht.

„Die geplanten Kürzungen hätten Pendlerinnen und Pendler in Augsburg und der ganzen Region getroffen. Viele sind jeden Tag auf diese Verbindung angewiesen. Dass die Kürzungen nun weitgehend zurückgenommen werden, ist deshalb eine wichtige Nachricht für Schwaben. Jetzt muss sichergestellt werden, dass das Angebot auch langfristig erhalten bleibt“, so Cemal Bozoğlu.

Schuhknecht und Bozoğlu hatten sich zusammen mit Eva Lettenbauer und Max Deisenhofer schriftlich an den Vorstand der DB InfraGO und an Verkehrsminister Christian Bernreiter gewandt. Auch Landräte, Kreistage, der Augsburger Oberbürgermeister und Tausende Menschen mit ihrer Unterschrift unter einer Petition haben Druck gemacht.

Für Stephanie Schuhknecht ist die Arbeit damit aber nicht erledigt: „Die Strecke ist schon heute stark ausgelastet, und in den nächsten Jahren werden deutlich mehr Fahrgäste erwartet. Wir brauchen deshalb mehr Kapazität auf der Schiene – nicht weniger.“

Die Abgeordneten fordern von DB InfraGO eine verbindliche Zusage, dass das heutige Angebot auch nach 2028 gesichert ist. Außerdem braucht es einen gemeinsamen Ausbauplan von Bund, Bahn, Freistaat und Arverio für die Strecke, insbesondere für den Engpass zwischen München und Olching.