Schuhknecht und Deisenhofer versichern Petenten ihre Unterstützung

Die Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal, die Aktionsgemeinschaft zum Erhalt der Lebensqualität im Raum Meitingen sowie der Bund Naturschutz haben sich nach Einreichen ihrer Petition an regionale Abgeordnete gewandt. Markus Eckstein, Maria Brettschneider, Johannes Enzler und Gudrun Schmidbauer möchten den zum Bannwald erklärten Waldstreifen bei Meitingen vor einer drohenden Rodung bewahren. Derzeit planen die Lech-Stahlwerke eine Werkserweiterung am Standort Herbertshofen, für die knapp 20 Hektar des sogenannten Lohwaldes abgeholzt werden sollen. Stephanie Schuhknecht und Max Deisenhofer, die hiesigen Abgeordneten der grünen Landtagsfraktion, sprachen den Petenten ihre Unterstützung in den bevorstehenden Ausschussgesprächen aus. Schuhknecht hatte sich erst im September mit der Geschäftsführung der Lech-Stahlwerke getroffen und für eine umweltverträglichere Alternative geworben. „Die Bauabsichten müssen ganz klar dem Umwelt- und Naturschutz gerecht werden. Eine Recyclinganlage kann auch an einem anderen Ort stehen, ein neu aufgeforsteter Bannwald hingegen braucht mindestens 50 Jahre, um seine vielfältigen Funktionen zu erfüllen“, so Schuhknecht, Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden. Deisenhofer zeigte sich vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger sehr beeindruckt: „Schön, dass die Petenten eigens zur Übergabe zu uns in den Landtag gekommen sind. Das zeigt, wie wichtig ihnen das Anliegen ist. Wir Grünen werden innerhalb unserer Fraktion natürlich um Zustimmung werben.“

Foto: Fraktion B90/Die Grünen im Bayerischen Landtag