Aufstellung als Direktkandidatin in Augsburg

Aufstellung als Direktkandidatin in Augsburg

Am 21. September wurde ich von den Grünen Augsburg als Direktkandidatin für die Landtagswahl in Augsburg Ost nominiert.

Vielen Dank für den starken Rückenwind der Grünen Augsburg für meine Landtagskandidatur und auch den klaren Auftrag für das Direktmandat zu kämpfen.  Mir ist es ein wichtiges Anliegen, für zukunftssichere Jobs in der Region und Bayern zu sorgen. Dazu braucht es jetzt entschlossenes Handeln für 100% erneuerbare Energien in Bayern. Aus meiner Arbeit im Landtag weiß ich, wie innovativ die Unternehmen unserer Region sind. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie sich auf den Weg zu klimaneutralen Wirtschaften machen können. Dafür braucht es starke Grüne in Augsburg und Bayern.

Bürger*innensprechstunde

Bürger*innensprechstunde

Hohe Gaspreise, Inflation, aber auch lokale Themen wie der Bahnausbau: Viele Themen beschäftigen die Bürger*innen derzeit. Gerne habe ich als Ihre Abgeordnete besonders auch jetzt ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und Fragen.

Um es noch einfacher zu machen mit mir in Kontakt zu treten biete ich daher am Freitag, den 30. September 2022,  von 10 bis 11.30 Uhr eine telefonische Bürger*innensprechstunde an. Rufen Sie mich einfach an: 0821 80038151

Bewerbung als Direktkandidatin im Stimmkreis Augsburg-Ost für die Landtagswahl 2023

Bewerbung als Direktkandidatin im Stimmkreis Augsburg-Ost für die Landtagswahl 2023

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.

Mit diesem grünen Plakatspruch aus den achtziger Jahren habe ich vor fünf Jahren auch meine letzte Bewerbung eingeleitet. Aber was hat sich seitdem ganz konkret getan? Was ist aus meinem Wunsch nach einer gerechten Welt, EINER Welt für alle, einer Welt, in der auch die kommenden Generationen gut leben können, geworden?

Wir haben eine globale Pandemie erlebt und stecken eigentlich noch mittendrin. Wir haben wieder Krieg auf europäischem Boden und können noch nicht sagen, wie sich dieser brutale Angriffskrieg Russlands weiterentwickelt. Wir sehen in aller Deutlichkeit welche katastrophalen Auswirkungen ein ungebremster Klimawandel auf unseren Planeten und die Menschen in allen Regionen der Welt haben wird.

Manchmal könnte ich an diesen großen Herausforderungen verzweifeln. Es gibt auch Tage, an denen ich mir nicht sicher bin, ob wir es schaffen aus diesen vielen Zwickmühlen Auswege zu finden. Was mir das letzte Jahr aber ganz klar gezeigt hat: Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob Grüne mitregieren oder nicht. Nach 16 Jahren Stillstand ist es unseren Minister*innen in Berlin bereits gelungen unter widrigsten Umständen große Reformen anzustoßen.

Grüne an die Regierung – schon in Augsburg und in Berlin: Jetzt ist Bayern dran

Endlich geht es wieder beim Ausbau der Erneuerbaren voran. Nur mit 100% Strom und Wärme aus nicht-fossilen Quellen machen wir uns wirklich unabhängig von den Despoten und Kriegstreibern der Welt. Nur mit 100% Erneuerbaren kommen wir endlich auf den Pfad, um die Klimaüberhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

In Bayern dagegen weiterhin Blockadehaltung: Immer noch bremst 10H den Ausbau der dringend notwendigen Windkraft aus. Wir führen Scheindebatten über den angeblichen Nutzen einer Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Die Söder-Regierung entwickelt sich zunehmend zu einem Standortnachteil für Bayern. Denn Unternehmen siedeln sich bevorzugt dort an, wo erneuerbarer Strom im Überfluss verfügbar ist; also eben nicht in Bayern. Statt aktiv an Lösungen für die noch größere Gasabhängigkeit im Freistaat zu arbeiten, hören wir seit Wochen nur heiße Luft und Schuldzuweisungen an den Bund.

Damit sich das ändert, braucht es in Bayern Grüne an der Regierung!

Endlich frei entscheiden können, wie man am besten von A nach B kommt, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land, bezahlbar für Alle. Das 9-Euro- Ticket hat diese Vision einer Mobilität für Alle für kurze Zeit Realität werden lassen.

Auch hier zeigt sich, dass Grün an der Regierung wirkt und ganz konkrete Verbesserungen ermöglicht. Unser Vorschlag ist es, das sündhaft teure und auch noch ökologisch unsinnige Dienstwagenprivileg abzuschaffen. Das freiwerdende Geld wollen wir in die Fortschreibung des Tickets stecken. In Bayern dagegen auch hier Blockadehaltung: Der Verkehrsminister verweigert eine Kofinanzierung. Das im letzten Wahlkampf versprochene 365 Euro Ticket ist immer noch nicht in Sicht. Auch mehr Geld für den Ausbau von Bus und Bahn gibt es nicht. Dabei steht Bayern im deutschlandweiten Ranking der ÖPNV-Qualität auf dem vorletzten Platz. Die fünf am schlechtesten angebundenen Landkreise sind alle in Bayern. Immer noch sollen Millionen in Asphalt für Straßenbauprojekte, wie die Osttangente, gesteckt werden, die nur mehr Autoverkehr anziehen und Naturräume unwiederbringlich zerstören. Unser Ziel dagegen ist es umweltfreundliche und damit auch gesundheitsschonende vernetzte Mobilität für alle anzubieten, sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich. Damit das endlich Realität wird, braucht es in Bayern dringend Grüne an der Regierung!

Innovative Ideen aus Bayern

In den letzten Jahren als Landtagsabgeordnete hatte ich Gelegenheit viele Gründer*innen und Tüftler*innen der sehr lebendigen Startup-Szene Bayerns kennenzulernen. Ich bin mir inzwischen sicher: Wir haben kein Erkenntnisproblem oder fehlende technische Lösungen. Wir haben ein massives Umsetzungsproblem. Ich sehe meine Rolle als Politikerin darin, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Ich möchte Förderprogramme auf Nachhaltigkeit ausrichten und jungen Unternehmen den nötigen Anfangsschub geben. Denn sie sind der künftige Mittelstand. Sie tragen zu einer gelingenden Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und einem klimaneutralen Wirtschaftssystem bei. Das ist mein Ziel!

Durch die gesellschaftlichen Verwerfungen der letzten Jahre sind die öffentlichen Debatten geprägt von Angst vor unkontrollierbarer Veränderung und instabilen Verhältnissen. Angst ist aber kein guter Ratgeber. Es braucht vielmehr Mut; Mut für seine Überzeugungen einzustehen und Dinge nicht einfach laufen zu lassen, sondern aktiv mitzugestalten. Unser gemeinsames  Ziel ist klar: Wir wollen Politik nicht nur vom Spielfeldrand machen.

Ich kämpfe für die Anliegen aller Augsburger*innen und um den Einzug in den Bayerischen Landtag als direkt gewählte Abgeordnete. Dort möchte ich mich weiterhin für ein Grünes Bayern und eine bessere und gerechtere Welt einsetzen: Weil es darauf ankommt, was wir heute tun! Das ist mein Kompass, an dem ich meine Politik ausrichte. Zukunftsorientiert, progressiv und mutig!

Ich bitte Euch dafür um Eure Unterstützung!

Branchentreffen Luft- und Raumfahrt

Branchentreffen Luft- und Raumfahrt

Die letzten Tage haben sich bei mir stark rund um das Thema Weltraum gedreht.

Letzte Woche durfte ich im Bayerischen Landtag eine Rede zu 11 Anträgen der FDP halten, die sich mit der Raumfahrt beschäftigen. Meine Rede kann hier angesehen werden.

Zudem durfte ich am 27. Juli Anna Christmann, die Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt der Bundesregierung, bei uns in Schwaben begrüßen. Nach einem Termin bei Airbus in Donauwörth fand das Branchengespräch Luft- und Raumfahrt statt.

Startuptour – Besuch bei KiteKraft und PinaEarth

Startuptour – Besuch bei KiteKraft und PinaEarth

Gemeinsam mit Katharina Schulze besuchte Stephanie Schuhknecht am Mittwoch, 13. Juli, zwei spannende Start-Ups in München. Die beiden Start-Ups KiteKraft und Pina.Earth wollen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – auf ganz unterschiedlichen Wegen.

KiteKraft verfolgt das ambitionierte Ziel, die heutigen Kosten für Windkraft zu halbieren. Das soll über die sogenannte „airborne-Windkraft“ gelingen. Das funktioniert so: Bei Wind steigt der Kite auf und über die Rotoren wird Strom produziert, welcher über ein langes Kabel mit der Bodenstation verbunden ist.

Der Vorteil: Das ganze ist wesentlich kleiner als ein herkömmliches Windrad. Dadurch wird weniger Material benötigt und auch bisher ungeeignete Flächen können für die Windkraft erschlossen werden. „Wir wollen Windkraft breiter nutzbar machen“, sagt Maximilian Isensee, aus dem Gründer-Team von KiteKraft.

Im Gespräch mit den beiden Landtagsabgeordneten ging es jedoch auch um die Hindernisse, die das Start-Up überwinden muss: So werde die airborne-Windkraft in Förder- und Forschungsfonds oft vergessen und es gibt Grauzonen durch fehlende Regulatorik. Auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Standardisierung von Förderanträgen war Thema.

Anschließend zeigten die Gründer den beiden Politiker*innen noch den aktuellen Test-Kite in einer Werkstatt der TUM. Stephanie Schuhknecht sagte dazu: „Ich wünsche dem Team von KiteKraft viel Glück beim Testen und Optimieren ihrer Anlagen.“ Es sei an der Politik, die Rahmenbedingungen für Start-Ups zu vereinfachen. Katharina Schulze ergänzte: „Jede Kilowattstunde, die das Klima schützt und uns unabhängiger macht von Kohle, Gas und Atom, ist ein Gewinn.“

Von der CO2-freien Stromerzeugung ging es weiter zur natürlichen CO2-Bindung – und damit zu Pina.Earth. Ausgangspunkt ist eine traurige Folge des Klimawandels, den wir schon jetzt spüren: Seit 2018 haben wir 500.000 Hektar Wald verloren. Ein massiver Waldumbau hin zu klimaresilienteren Mischwäldern ist vonnöten, doch vielen Waldbesitzer*innen fehlen Geld und Anreize diesen umzusetzen.

Hier kommt Pina.Earth ins Spiel: Das Start-Up bietet eine Plattform für private Waldbesitzer*innen und Käufer*innen von CO2-Zertifikaten. Über letztere wird der oft teure und langwierige Waldumbau finanziert. Zunächst wird der Wald per Überflug vermessen, anhand der Daten und eines KI-Algorithmus werden dann Überlebensmodelle des Waldes prognostiziert und das Volumen möglicher CO2-Senken auf dem Waldgrundstück berechnet. Auf dieser Basis können Waldbesitzer*innen beraten werden – und Verträge zum CO2-bindenden Waldumbau geschlossen werden.

Florian Finke und Dr. Gesa Biermann, zwei der drei Gründer*innen von Pina.Earth, erzählten Schuhknecht und Schulze von ihren zukünftigen Plänen. Nach zwei Projekten in Ostdeutschland wollen sie ihre Pilot-Fläche dieses Jahr schon 10.000 Hektar erweitern. Außerdem sprachen die Gründer*innen und Grünen-Politiker*innen über den Deutschen Emissionshandel sowie Strategien für den Waldumbau in Deutschland.

Als Fazit des Besuchs stand für Stephanie Schuhknecht fest: „Unsere Wälder leiden schon jetzt unter dem Klimawandel, daher ist die Idee von Pina.Earth ein guter und innovativer Ansatz. Wichtig ist, dass hier wirklich ein Mehrwert für Wald und Klima entsteht und kein Greenwashing am anderen Ende des Globus betrieben wird.“

Für mehr Start-Ups aus Kunst und Kultur – Besuch beim „WaveLab“

Für mehr Start-Ups aus Kunst und Kultur – Besuch beim „WaveLab“

Zugegeben, bei dem Wort Start-Ups denken die wenigsten sofort an Kunst. Doch auch Theater, Musik und Film bieten spannende Möglichkeiten für neue Ideen und innovative Geschäftsmodelle. Bisher wird Kunst und Kultur im Gründungsbereich allerdings meistens vergessen, ein Innovationsstau in der Branche ist die Folge. Darum hat Stephanie Schuhknecht gemeinsam mit Sanne Kurz (Sprecherin für Kultur) kürzlich das WaveLab in München besucht.

Das WaveLab ist das Innovationslabor und Gründungszentrum der Hochschule für Musik und Theater in München. Wie Jule Schröder, die Leiterin des WaveLabs, ausführte, fördert man dort vor allem Tech-Start-Ups, die im Kunst- und Kulturbereich eine innovative Idee haben.

Das WaveLab möchte diesen Gründergeist fördern und unterstützt die jungen Gründer*innen auf vielfältige Weise. Es gibt Veranstaltungen wie einen Ideen-Check, quasi eine Erstberatung für angehende Gründer, genauso wie Vorträge zur Rolle von KI im Kulturbetrieb. Herzstück ist das Inkubator-Programm, in dem jedes Halbjahr drei Start-Ups gefördert werden. Neben Büroräumen und einem tollen Netzwerk steuert das WaveLab vor allem KnowHow und Beratung bei, beispielswiese durch ein Pitch-Training.

Die Gründer*innen haben dabei spannende – und oft partizipative – Ideen. Durch Technologie soll der Zugang zum Kunstmarkt für Künstler*innen und Konsument*innen erleichtert werden. Sei es durch die Übertragung von klassischen Kunstwerken in virtuelle Welten oder die Möglichkeit von NFT-Vermarktung für aufstrebende Künstler*innen.

Jule Schröder sprach auch ihre Vision für das WaveLab an. Im Gespräch mit den beiden Landtagsabgeordneten wurde auch die fehlende Förderinfrastruktur für Gründungen im Kulturbereich thematisiert.

„Für die einen sind wir zu wenig künstlerisch, für die anderen zu wenig unternehmerisch“, bilanziert Schröder. Weitere Gesprächsthemen waren die Förderung von Gründerinnen und die Möglichkeit Freiberuflichkeit bei der Start-Up-Förderung.

Für Stephanie Schuhknecht ist klar: „Das WaveLab leistet einen wichtigen Beitrag, um den Innovationsstau in der Kultur- und Kreativbranche zu lösen.“ Hier liege noch viel Potenzial für die Zukunft. „Dieser Bereich muss bei Förderstrukturen explizit mitgedacht werden.“ Sanne Kurz hofft zudem, dass die Personalstrukturen zukünftig flexibler werden, damit Fachkräfte auch freiberuflich für Inkubatoren der Kultur- und Kreativbranche arbeiten können – sofern sie dies wollen. „Es wäre ideal, wenn das jede und jeder für sich entscheiden könnte. Gerade im Kulturbereich fühlen sich viele wohl in ihrer freiberuflichen Tätigkeit.“