Startup-Sommertour

Startup-Sommertour

Wie für viele andere ist für Gründerinnen und Gründer die Corona-Zeit nicht einfach. Ich habe die parlamentarische Sommerpause genutzt, um verschiedene Startups und Gründerzentren zu besuchen und nachzuhören, was die bayerische Gründerszene bewegt.

Wieder einmal war ich begeistert von der Vielfältigkeit und den Ideen. Es zeigt sich aber auch, dass noch viel getan werden kann, um bessere Rahmenbedingungen für junge Unternehmen zu schaffen.

Den Anfang machten Besuche bei Cplace und personio mit meiner Fraktionskollegin Katharina Schulze. Bei den in der letzten Zeit sehr stark wachsenden Startups im Herzen Münchens unterhielten wir uns unter anderem darüber, was es für eine Umgebung braucht, um Mitarbeitende zu finden und warum es dringend einen Wandel im Bildungsbereich braucht.

Als nächstes ging es ins Allgäu. Hier besuchte ich die Gründervilla in Kempten und Allgäu Digital, wo ich mich mit Gründer*innen aus dem digitalen Bereich austauschen könnte. Außerdem war ich bei few und NaschNatur, zwei nachhaltigen Startups, die auf dem Land gegründet wurden. Die Besuche haben wieder einmal gezeigt, dass auch Gründungen jenseits der urbanen Zentren unter bestimmten Umständen gut klappen können, aber es noch eine deutlich bessere Infrastruktur braucht.

Zuletzt war ich in Regensburg beim BioPark und der TechBase, um zu erfahren, was Hochschulen, Coworking und Gründerzentren brauchen, um am besten zusammen arbeiten zu können.

Pressemitteilung: Schnelle Auszahlung der Mittel aus dem Startup-Schutzschild

Pressemitteilung: Schnelle Auszahlung der Mittel aus dem Startup-Schutzschild

Stephanie Schuhknecht fordert schnelle Auszahlung der Mittel aus dem Startup-Schutzschild

München (10.7.20/lmo). „Nicht nur Aufträge, auch Kapitalgeber brechen weg: Startups sind von der Corona-Krise sehr stark betroffen“, erklärt Stephanie Schuhknecht, Sprecherin für Startups der Landtags-Grünen. „Insbesondere Existenzgründerinnen und -gründer, die noch kein Beteiligungskapital haben, haben jetzt große Schwierigkeiten sich zu finanzieren – bisher fallen sie immer noch durchs Raster.“

Die Bundesregierung hat deshalb zur Unterstützung von Startups ein sogenanntes Startup-Schutzschild in Höhe von zwei Milliarden Euro aufgelegt. Ein Teil der Mittel wird über die Länder und ihre landeseigenen Gesellschaften an Unternehmen weitergereicht, die nicht oder noch nicht über private Wagniskapitalgeber finanziert werden oder von öffentlichen Programmen auf Bundes- oder Landesebene profitieren. Die Bundesmittel sind seit Mai abrufbar, in Bayern können erst ab Mitte Juli Anträge gestellt werden, zeigt eine grüne Anfrage. Stephanie Schuhknecht: „Wann sie dann endlich Unterstützung bekommen, kann FW-Wirtschaftsminister Aiwanger nicht beantworten.“

Die 30 Millionen Euro aus Bundesmitteln, die Bayern zur Verfügung stehen, reichen bei weitem nicht aus, um die Startups in Bayern nachhaltig zu unterstützen. „Bei 800.000 Euro, mit denen ein Unternehmen maximal finanziert werden kann, können noch nicht einmal 40 Gründerinnen und Gründer unterstützt werden“, so Stephanie Schuhknecht. „Unsere jungen Unternehmen brauchen unsere Hilfe. Wir müssen jetzt hier nachsteuern, indem Anträge schnell bearbeitet, die Mittel zügig ausgezahlt und wenn nötig zusätzliche Gelder aus Landesmitteln bereitgestellt werden. Nur so können wir die vielfältige Startup-Szene in Bayern erhalten.“

Tierversuchszentrum in Augsburg stoppen

Tierversuchszentrum in Augsburg stoppen

Bis 2028 soll auf dem neuen Medizin Campus in Augsburg ein Tierversuchszentrum für 35 Millionen Euro gebaut werden. Mit einer Petition will die Organisation „Ärzte ohne Tierversuche“ dies verhindern. Auch der Tierschutzverein Augsburg unterstützt diese Forderung: Augsburg soll tierversuchsfrei bleiben!

Als Mitglied im Vorstand des Tierschutzvereins war es mir ein großes Anliegen mich in der Pressekonferenz des Tierschutzvereins für die Petition einzusetzen.

Obwohl es die Zielsetzung gibt, weniger Tierversuche durchzuführen, sinkt die Zahl nur schleppend. Deutschlandweit wurden allein im letzten Jahr drei Millionen Tiere für Tierversuche „verbraucht“. In manchen wenigen Bereichen wie der Erforschung von Medikamenten gibt es bislang nur bedingt andere Möglichkeiten. Doch in vielen Bereichen gibt es Alternativen, wie die Arbeit mit Zellkulturen oder computergestützten Modellen. Leider wird in die Erforschung derartiger Alternativen noch zu wenig Geld investiert.

Das Ziel muss sein, Tierversuche konsequent zu reduzieren und sie langfristig überflüssig zu machen. Da das Zentrum erst für 2028 geplant ist, wird sich die Forschung in diesen Jahren noch stark verändern. Auch wenn jetzt Tierversuche in Bereichen noch nötig sind, sollte, statt Tierversuche weiter auszubauen, stärker daran gearbeitet werden, dass sie künftig nicht mehr nötig sind.

Die Augsburger Allgemeine und die Aichacher Zeitung berichteten.

Webseminar über die Augsburger Gründerszene

Webseminar über die Augsburger Gründerszene

Corona belastet, wie so vieles andere, auch die Augsburger Startups. Wie ist die Situation in Augsburg und was braucht es jetzt, damit die Augsburger Gründerszene nicht vertrocknet?

Im Webseminar am 13. Juli um 19 Uhr diskutieren Stephanie Schuhknecht, Sprecherin für Startups und Gründerszene der GRÜNEN Landtagsfraktion, Anahit Chachatryan von Amore Augsburg und Stefan Schimpfle vom aiti Raum über die aktuelle Situation.

Hier ist die Anmeldung.

 

Existenzgründerinnen fördern

Existenzgründerinnen fördern

Morgen wird im Ausschuss für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung des Bayerischen Landtags mein Antragspaket zur Förderung von Gründerinnen diskutiert. Für mich steht klar fest, dass Frauen hier dringend eine bessere Förderung brauchen.

Wir müssen das riesige Potential von Gründungen durch Frauen nutzen, statt es zu verschwenden! Aktuell werden lediglich 14 Prozent der Start-ups von Frauen gegründet. Wir müssen gründende Frauen fördern und ihr riesiges Potential nutzen, statt es zu verschwenden.

Mit speziellen Angeboten wie besserer Beratung, Vernetzungsmöglichkeiten, und der Einrichtung eines Forums sollen Frauen in der Gründerszene unterstützt werden. Unter anderem soll es auch in Nordbayern eine Beratungsstelle analog zur Beratung von guide in München geben. Frauen haben bei der Gründung mit massiven Hürden zu kämpfen. Stereotype Vorurteile machen es immer noch schwierig, sich Investoren-Gelder zu erkämpfen. Mitden von uns geforderten Maßnahmen wollen wir Frauen den Mut und die Hilfen zum Gründen geben.

Hier geht es zum Antragspaket Existenzgründerinnen fördern.

Webinar: Wie stellt man eine Petition bei Asylfällen?

Webinar: Wie stellt man eine Petition bei Asylfällen?

Petitionen sind eine der direkten Möglichkeiten, wie sich Menschen ans Parlament wenden können. Gerade bei Asylfällen, wo es um die Zukunft von Menschen geht, sind sie ein wichtiges Mittel. Doch wer kann eine Petition stellen? In welchen Fällen machen Petitionen Sinn? Und wie geht es dann weiter?

Im Webinar “Das bayerische Petitionsrecht – Petitionen bei Asylfällen” am 6. Juli um 19.00 Uhr stellt Stephanie Schuhknecht, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Petitionsausschusses im Bayerischen Landtag, vor, was es rund um das Petitionen zu Asylfällen zu beachten gibt.

Hier geht’s zur Anmeldung.