Menschenwürdige Pflege in Senioren-WGs: Zwischen Selbstbestimmung und Pflegeskandal

Menschenwürdige Pflege in Senioren-WGs: Zwischen Selbstbestimmung und Pflegeskandal

Wie wollen wir im Alter leben? Selbstbestimmt und in einem vertrauten, heimeligen Umfeld sind für viele zentrale Punkte. Daher werden Senioren-WGs mit ambulanter Pflege immer beliebter, wenn man selbst oder Angehörige pflegebedürftig werden. Hier gibt es auch viele vorbildliche Pflegedienste, die in diesem Bereich arbeiten.

Die öffentlich gewordenen erschreckenden Zustände in einer Pflege-WG im Landkreis Augsburg zeigen aber auf, dass bei Senioren-WGs mit ambulanter Pflege auch eine Rechtslücke besteht: Durch die besondere Form müssen weitaus weniger Vorschriften eingehalten werden als in Pflegeheimen, was einige Anbieter ausnutzen.

Bei der Veranstaltung wollen wir daher ausgehend von einem Input von dem Pflege-Experten Andreas Krahl, MdL darüber diskutieren, wie die Qualität von Senioren-WGs sichergestellt werden kann, damit auch dort eine Pflege garantiert ist, die menschenwürdig ist.

Datum: 10. Januar um 18 Uhr
Ort: Bürgersaal Meitingen, Schloßstraße 4, 86405 Meitingen

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Ich wünsche allen eine frohe, friedliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Für mich war 2019 ein ereignisreiches und spannendes Jahr. Für 2020 habe ich schon jetzt viele Pläne und Ideen, was ich umsetzen möchte: Schon gleich nach der Winterpause geht es daher los mit Treffen zur Gründerszene in Augsburg und einer Veranstaltung zur Qualitätssicherung in Senioren-WGs mit ambulanter Pflege.

Bis dahin geht mein Büro-Team vom 20. Dezember bis zum 7. Januar in die Winterpause.

„Gedenken – Erinnern – Lernen – Bilden“ – Augsburger Grüne fordern politische Bildung am Standort Halle 116

„Gedenken – Erinnern – Lernen – Bilden“ – Augsburger Grüne fordern politische Bildung am Standort Halle 116

Die Augsburger Grünen fordern, dass die geplante Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in der Halle 116 (Sheridan-Areal) gemeinsam mit einer neu zu gründenden kommunalen Fachstelle für Demokratie und politische Bildung angesiedelt wird. Über diese Kombination beider Institutionen an diesem Standort sei es möglich Gedenken, Erinnern, Lernen und politische Bildung sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

Gleichzeitig kritisieren die Grünen, dass die Landeszentrale anders als im Landtagswahlkampf vom Ministerpräsidenten vollmundig versprochen nur in abgespeckter Form eingerichtet werden soll – statt 15 Mitarbeiter*innen werden nur gut 5 Personen in Augsburg angesiedelt: „Das Versprechen von Söder, die Landeszentrale so aufzubauen, dass wirklich umfassende politische Bildung zu neuen Medien dort stattfinden kann, war ein reines Wahlkampfversprechen. Die Lücke muss nun mit kommunalem Engagement gefüllt werden“, sagt Landtagsabgeordnete Schuhknecht. „Dabei ist gerade die Kombination aus Bildung zu aktuellen politischen Geschehen und Erinnern entscheidend, um gegen den sich ausbreitenden Hass vorzugehen“.

Die Stadt Augsburg hat bereits entscheiden, die Halle 116 als Erinnerungs- und Lernort mit den Schwerpunkten Zeit des Nationalsozialismus und Nachkriegszeit zu nutzen. Der Einzug der Landeszentrale ermögliche es nun, Zeitgeschichte und aktuelle politische Bildung miteinander zu verbinden. „Gedenken – Erinnern – Lernen – Bilden. Diese vier Tätigkeiten gehören zusammen. Denn die Geschichte der 1930er- und 1940er-Jahre versteht man nicht ohne Kenntnis unserer gegenwärtigen politischen Ordnung und ihrer Herausforderungen – und umgekehrt.“ so Martina Wild, grüne Oberbürgermeisterkandidatin. „Der historische Nationalsozialismus und die gegenwärtigen Herausforderungen der freiheitlichen Demokratien in der Form populistischer, nationalistischer und chauvinistischer Bestrebungen weisen bei aller Unterschieden auch wichtige Gemeinsamkeiten auf. Beiden gemein ist der Versuch, Emotionalisierung und Desinformation an die Stelle sachlicher Auseinandersetzung treten zu lassen. Wir haben deshalb beantragt, nach dem Vorbild anderer Kommunen auch in Augsburg eine Fachstelle für Demokratie und politische Bildung einzurichten – ebenfalls am Standort Halle 116. Auf diese Weise kann der Anspruch als Friedensstadt weiter mit Leben gefüllt werden.“

Eine inhaltliche Konzeption für die Halle 116 ist der Pressemitteilung angefügt. Sie wurde von Verena von Mutius-Bartholy, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische Sprecherin, und Dr. Deniz Anan, Stadtratskandidat und Universitätsdozent für das Fach Sozialkunde erarbeitet. Dem Konzept zufolge könnten sich Bürger*innen an einem Ort über die Geschichte von Krieg und Totalitarismus und über aktuelle Herausforderungen der freiheitlich-demokratischen Ordnung informieren. Die vorgeschlagene räumliche Einheit ermögliche zudem Projekte, Ausstellungen und Schulungen, die Phänomene wie Meinungsfreiheit, Boykott, Migration oder die vermeintliche „Lügenpresse“ aus Perspektive der Zeitgeschichte und der gegenwärtigen Gesellschaftswissenschaften zu beleuchten.

Anfrage zum Plenum vom 25. November 2019

Anfrage zum Plenum vom 25. November 2019

Am 19.11. veranstaltete die AfD eine Kundgebung in Augsburg mit dem menschenverachtenden Titel “Sichere Städte statt sichere Häfen”. Für mich steht fest: Seenotrettung ist kein Verbrechen. Gerade als Friedensstadt soll Augsburg sich dafür einsetzen, sicherer Hafen zu werden.

Deswegen unterstütze ich auch die Gegendemonstrant*innen, die gegen die AfD protestierten. Im Rahmen der Demonstration hatte mich einiges irritiert – so hatten Einsatzkräfte vor Ort von Anfang an Kamera auf die Gegendemonstration gerichtet. Außerdem gab es auf Facebook die Meldung, dass auf der Demonstration ein Hitlergruß gezeigt worden wäre.

Daher wollte ich hierzu näheres von der Staatsregierung wissen.

Anfrage zum Plenum vom 25.11.2019

Petition erfolgreich

Petition erfolgreich

Eine sehr gute Nachricht: Herr H. kann Dank der Entscheidung des Petitionsausschusses in Deutschland bleiben. Er stammt ursprünglich aus Afghanistan. Obwohl er eine sicher Zusage für eine Ausbildung hatte, gut Deutsch spricht und sich auch sonst bestens integriert hatte, sollte H abgeschoben werden. Zudem leidet er an einer Herzfehler, der in Afghanistan nicht behandelt werden kann.

Zum Glück konnte die Abschiebung nun verhindert werden. Wir wünschen Herrn H auf seinem weiteren Weg alles Gute!

Bürger*innensprechstunde am 26.11.

Bürger*innensprechstunde am 26.11.

Wir wollen hören, was Sie und Euch beschäftigt. Gibt es Themen, die wir im Landtag oder im Bezirkstag angehen sollten? Probleme, die wir bisher nicht auf dem Schirm haben? Wir hören zu und tun unser Bestes Ihnen und Euch zu helfen. Wir bitten um kurze Anmeldung an franziska.buechl[at]gruene-fraktion-bayern.de, damit wir ein bisschen planen können.