Wochen, die mit spannenden Terminen in Augsburg und Umgebung starten, sind mir die liebsten. Und wenn in der Mitte der Woche ein Besuch vom FCA Präsident Markus Krapf wartet, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
In meiner neuen Rolle als Wirtschaftsausschussvorsitzende stehen noch immer eine Reihe von Antrittsbesuchen an. Hier ist mir besonders wichtig zu erfahren, was die jeweilige Organisation beschäftigt, was aktuelle Herausforderungen sind und wo sie sich mehr Unterstützung wünschen.

Mit diesen Fragen und Gedanken gewappnet bin ich auch am vergangenen Montag in den Austausch mit Alois Huber und Petra Brandl der Kfz-Innung Schwaben gegangen. Innungen sind Interessensvertreter ihrer Mitglieder und spielen vor allem bei der Aus- und Weiterbildung eine besondere Rolle. Dass der Automobilsektor eine riesige Transformation erfährt, kommt natürlich auch bei der Innung an. Zum Beispiel müssen sie gewährleisten, dass ihre Auszubildenden sowohl einen Verbrenner als auch ein batterieelektrisch betriebenes Fahrzeug in der Werkstatt reparieren und warten können. Zu schaffen macht den Betrieben wie der Innung bürokratische Hürden – ein Thema, was sich durch all meine Gespräche zieht. Konkret mangelt es wohl jährlich wieder und wieder an der Planungssicherheit im Hinblick auf die Finanzierung der Ausbildung.

Am Nachmittag habe ich mich dann auf den Weg zum Austausch mit Dr. Markus Partik gemacht, dem Geschäftsführer des MVV Industrieparks in Gersthofen. Hier haben sich Unternehmen ganz unterschiedlicher Branchen angesiedelt und schätzen im Industriepark vor allem die gute Infrastruktur, den direkten Austausch und guten Kontakt. Ein Thema, das die Unternehmen und somit auch Partik besonders bewegt, sind die gestiegenen Energiekosten. Hier wünscht der Geschäftsführer im Hinblick auf die kommunale Wärmeplanung eine engere, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Energieversorgern und der Kommune. In der CO2 Abscheidung sieht Patrik ein zukünftiges Geschäftsmodell, allerdings hänge die Umsetzung von einer effizienten Kohlenstoffkreislaufwirtschaft ab. Zwei spannende Termine also aus denen ich viel mitnehme.

Natürlich muss an dieser Stelle noch ein weiterer sehr entscheidender Termin aufgeführt werden: Die Gründungsversammlung des einzig wahren Fanclubs: dem FC-Augsburg-Fanclub im bayerischen Landtag. Schnell haben wir uns nach der Landtagswahl im Oktober mit den Augsburger Abgeordneten darauf verständigt, dass dieser Fanclub in den überparteilichen Initiativen eindeutig gefehlt hat. Deswegen hat es uns natürlich besonders gefreut, dass gleich zwei „Markusse“, nämlich Markus Krapf, FCA Präsident, und Markus Wiesmeier, der Fan-Beauftrage des FCA, extra zu uns ins Maximilianeum gekommen sind, um unsere Gründung offiziell zu machen. Rot-grün-weiß sind unsere Farben und ich freue mich, dass wir dem FCA nun gemeinsam aus München zujubeln! Bis zum nächsten Mal im Plenarsaal – oder im Stadion!