Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.

Mit diesem grünen Plakatspruch aus den achtziger Jahren habe ich vor fünf Jahren auch meine letzte Bewerbung eingeleitet. Aber was hat sich seitdem ganz konkret getan? Was ist aus meinem Wunsch nach einer gerechten Welt, EINER Welt für alle, einer Welt, in der auch die kommenden Generationen gut leben können, geworden?

Wir haben eine globale Pandemie erlebt und stecken eigentlich noch mittendrin. Wir haben wieder Krieg auf europäischem Boden und können noch nicht sagen, wie sich dieser brutale Angriffskrieg Russlands weiterentwickelt. Wir sehen in aller Deutlichkeit welche katastrophalen Auswirkungen ein ungebremster Klimawandel auf unseren Planeten und die Menschen in allen Regionen der Welt haben wird.

Manchmal könnte ich an diesen großen Herausforderungen verzweifeln. Es gibt auch Tage, an denen ich mir nicht sicher bin, ob wir es schaffen aus diesen vielen Zwickmühlen Auswege zu finden. Was mir das letzte Jahr aber ganz klar gezeigt hat: Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob Grüne mitregieren oder nicht. Nach 16 Jahren Stillstand ist es unseren Minister*innen in Berlin bereits gelungen unter widrigsten Umständen große Reformen anzustoßen.

Grüne an die Regierung – schon in Augsburg und in Berlin: Jetzt ist Bayern dran

Endlich geht es wieder beim Ausbau der Erneuerbaren voran. Nur mit 100% Strom und Wärme aus nicht-fossilen Quellen machen wir uns wirklich unabhängig von den Despoten und Kriegstreibern der Welt. Nur mit 100% Erneuerbaren kommen wir endlich auf den Pfad, um die Klimaüberhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

In Bayern dagegen weiterhin Blockadehaltung: Immer noch bremst 10H den Ausbau der dringend notwendigen Windkraft aus. Wir führen Scheindebatten über den angeblichen Nutzen einer Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Die Söder-Regierung entwickelt sich zunehmend zu einem Standortnachteil für Bayern. Denn Unternehmen siedeln sich bevorzugt dort an, wo erneuerbarer Strom im Überfluss verfügbar ist; also eben nicht in Bayern. Statt aktiv an Lösungen für die noch größere Gasabhängigkeit im Freistaat zu arbeiten, hören wir seit Wochen nur heiße Luft und Schuldzuweisungen an den Bund.

Damit sich das ändert, braucht es in Bayern Grüne an der Regierung!

Endlich frei entscheiden können, wie man am besten von A nach B kommt, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land, bezahlbar für Alle. Das 9-Euro- Ticket hat diese Vision einer Mobilität für Alle für kurze Zeit Realität werden lassen.

Auch hier zeigt sich, dass Grün an der Regierung wirkt und ganz konkrete Verbesserungen ermöglicht. Unser Vorschlag ist es, das sündhaft teure und auch noch ökologisch unsinnige Dienstwagenprivileg abzuschaffen. Das freiwerdende Geld wollen wir in die Fortschreibung des Tickets stecken. In Bayern dagegen auch hier Blockadehaltung: Der Verkehrsminister verweigert eine Kofinanzierung. Das im letzten Wahlkampf versprochene 365 Euro Ticket ist immer noch nicht in Sicht. Auch mehr Geld für den Ausbau von Bus und Bahn gibt es nicht. Dabei steht Bayern im deutschlandweiten Ranking der ÖPNV-Qualität auf dem vorletzten Platz. Die fünf am schlechtesten angebundenen Landkreise sind alle in Bayern. Immer noch sollen Millionen in Asphalt für Straßenbauprojekte, wie die Osttangente, gesteckt werden, die nur mehr Autoverkehr anziehen und Naturräume unwiederbringlich zerstören. Unser Ziel dagegen ist es umweltfreundliche und damit auch gesundheitsschonende vernetzte Mobilität für alle anzubieten, sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich. Damit das endlich Realität wird, braucht es in Bayern dringend Grüne an der Regierung!

Innovative Ideen aus Bayern

In den letzten Jahren als Landtagsabgeordnete hatte ich Gelegenheit viele Gründer*innen und Tüftler*innen der sehr lebendigen Startup-Szene Bayerns kennenzulernen. Ich bin mir inzwischen sicher: Wir haben kein Erkenntnisproblem oder fehlende technische Lösungen. Wir haben ein massives Umsetzungsproblem. Ich sehe meine Rolle als Politikerin darin, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Ich möchte Förderprogramme auf Nachhaltigkeit ausrichten und jungen Unternehmen den nötigen Anfangsschub geben. Denn sie sind der künftige Mittelstand. Sie tragen zu einer gelingenden Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und einem klimaneutralen Wirtschaftssystem bei. Das ist mein Ziel!

Durch die gesellschaftlichen Verwerfungen der letzten Jahre sind die öffentlichen Debatten geprägt von Angst vor unkontrollierbarer Veränderung und instabilen Verhältnissen. Angst ist aber kein guter Ratgeber. Es braucht vielmehr Mut; Mut für seine Überzeugungen einzustehen und Dinge nicht einfach laufen zu lassen, sondern aktiv mitzugestalten. Unser gemeinsames  Ziel ist klar: Wir wollen Politik nicht nur vom Spielfeldrand machen.

Ich kämpfe für die Anliegen aller Augsburger*innen und um den Einzug in den Bayerischen Landtag als direkt gewählte Abgeordnete. Dort möchte ich mich weiterhin für ein Grünes Bayern und eine bessere und gerechtere Welt einsetzen: Weil es darauf ankommt, was wir heute tun! Das ist mein Kompass, an dem ich meine Politik ausrichte. Zukunftsorientiert, progressiv und mutig!

Ich bitte Euch dafür um Eure Unterstützung!