Stephanie Schuhknecht fordert schnelle Auszahlung der Mittel aus dem Startup-Schutzschild

München (10.7.20/lmo). „Nicht nur Aufträge, auch Kapitalgeber brechen weg: Startups sind von der Corona-Krise sehr stark betroffen“, erklärt Stephanie Schuhknecht, Sprecherin für Startups der Landtags-Grünen. „Insbesondere Existenzgründerinnen und -gründer, die noch kein Beteiligungskapital haben, haben jetzt große Schwierigkeiten sich zu finanzieren – bisher fallen sie immer noch durchs Raster.“

Die Bundesregierung hat deshalb zur Unterstützung von Startups ein sogenanntes Startup-Schutzschild in Höhe von zwei Milliarden Euro aufgelegt. Ein Teil der Mittel wird über die Länder und ihre landeseigenen Gesellschaften an Unternehmen weitergereicht, die nicht oder noch nicht über private Wagniskapitalgeber finanziert werden oder von öffentlichen Programmen auf Bundes- oder Landesebene profitieren. Die Bundesmittel sind seit Mai abrufbar, in Bayern können erst ab Mitte Juli Anträge gestellt werden, zeigt eine grüne Anfrage. Stephanie Schuhknecht: „Wann sie dann endlich Unterstützung bekommen, kann FW-Wirtschaftsminister Aiwanger nicht beantworten.“

Die 30 Millionen Euro aus Bundesmitteln, die Bayern zur Verfügung stehen, reichen bei weitem nicht aus, um die Startups in Bayern nachhaltig zu unterstützen. „Bei 800.000 Euro, mit denen ein Unternehmen maximal finanziert werden kann, können noch nicht einmal 40 Gründerinnen und Gründer unterstützt werden“, so Stephanie Schuhknecht. „Unsere jungen Unternehmen brauchen unsere Hilfe. Wir müssen jetzt hier nachsteuern, indem Anträge schnell bearbeitet, die Mittel zügig ausgezahlt und wenn nötig zusätzliche Gelder aus Landesmitteln bereitgestellt werden. Nur so können wir die vielfältige Startup-Szene in Bayern erhalten.“